Was sich beim Skalieren ändert – und was nicht
Wer die Bildgröße ändert, ändert die Anzahl der Pixel. Ein Handyfoto mit 4000 × 3000 Pixeln hat 12 Millionen Bildpunkte; auf 1600 × 1200 verkleinert sind es weniger als 2 Millionen. Auf einem normalen Bildschirm sieht es gleich aus, lädt aber schneller und wiegt nur einen Bruchteil.
Der Bildausschnitt bleibt dabei gleich. Brauchen Sie ein anderes Format – etwa ein Quadrat aus einem Querformat –, ist das Zuschneiden. Dieses Tool skaliert immer das ganze Bild. Für feste Formate nutzen Sie die Größenvorlagen unten oder Bild zuschneiden.
Drei Wege zur Zielgröße
- Breite oder Höhe mit aktiviertem „Seitenverhältnis sperren“. Sie tippen einen Wert ein, der andere wird berechnet. Das ist die sichere Standardeinstellung: Nichts wird verzerrt.
- Skalierung in Prozent. 50 % halbiert beide Seiten; erlaubt sind 1 bis 400 %.
- Beide Werte bei entsperrtem Verhältnis. Das Bild wird exakt auf Ihre Angaben gestreckt oder gestaucht. Nur für minimale Abweichungen sinnvoll – ein um 10 % gestauchtes Gesicht fällt bereits auf.
Pixel und Dateigröße
Die Dateigröße folgt grob der Pixelzahl. Halbieren Sie Breite und Höhe, bleibt ein Viertel der Pixel – aus einem 3-MB-Foto werden meist etwa 0,6 bis 1 MB. Genau vorhersagen lässt sich das nie: Details, Bildrauschen und Format spielen genauso mit wie die Abmessungen.
Verlangt ein Formular eine Grenze in KB statt in Pixeln, ist reines Skalieren Rätselraten. Nehmen Sie Bild komprimieren oder ein festes Ziel wie auf 200 KB komprimieren – dort wird die Qualität angepasst, bis die Datei passt.
Welche Größe wofür
| Verwendung | Längste Seite, typisch |
|---|---|
| E-Mail-Anhang, Messenger | 1280–1600 px |
| Blogbeitrag, Webseite | 1200–2000 px |
| Vollbild-Folie oder Hintergrundbild | 1920 px (Full HD) oder 3840 px (4K) |
| Profilbild | 400–1024 px |
| A4-Druck mit 300 DPI | 3508 px (A4) |
Für soziale Netzwerke sind die festen Vorlagen bequemer: Instagram-Beitrag, Instagram-Story, YouTube-Thumbnail. Anders als die freie Größenänderung schneiden sie das Bild auch zu oder ergänzen Ränder, damit das Format stimmt.
Bilder vergrößern
Vergrößern ist bis 400 % möglich, fügt aber keine Details hinzu. Der Browser interpoliert zwischen den vorhandenen Pixeln, Kanten werden weicher. Bis etwa 1,5× sieht das am Bildschirm meist ordentlich aus; ab 2× wirken Schrift und feine Strukturen unscharf. Wenn Sie ein großes Bild brauchen, gehen Sie vom größten vorhandenen Original aus, nicht von einer Kopie aus dem Chat.
Format und Qualität des Ergebnisses
Das Ergebnis behält das Format Ihrer Datei: JPG bleibt JPG, PNG bleibt PNG samt Transparenz, WebP bleibt WebP, sofern der Browser es kodieren kann (sonst wird JPG daraus, bzw. PNG bei transparenten Bereichen). GIF und SVG werden als PNG gespeichert, ein animiertes GIF behält nur das erste Bild. JPG und WebP werden mit 92 % Qualität gespeichert – bei Fotos kein sichtbarer Unterschied. Um das Bildformat bewusst zu ändern, gibt es den Bildkonverter.
Beim Speichern der neuen Datei fallen außerdem die EXIF-Daten weg, etwa Kameramodell und GPS-Standort. Was eine Datei enthält, zeigt der EXIF-Viewer.
Größengrenze
Das Ergebnis darf höchstens etwa 16,7 Megapixel haben, zum Beispiel 4096 × 4096 oder 5000 × 3350. Das ist die Canvas-Grenze von Safari auf dem iPhone; das Tool wendet sie auf allen Geräten an, damit Handy und Computer dasselbe Ergebnis liefern. Geben Sie mehr ein, wird proportional verkleinert, und ein Hinweis nennt die tatsächlichen Maße.
Alles läuft im Browser: Das Bild wird nie hochgeladen. Wie schnell ein 20-MB-Foto skaliert wird, hängt also von Ihrem Gerät ab, nicht von Ihrer Verbindung.