Zwei Arten zu komprimieren
Das Tool hat zwei Modi, und sie passen zu unterschiedlichen Aufgaben:
- Qualität: Sie wählen eine Qualitätsstufe (standardmäßig 70 %), und jedes Bild wird mit dieser Einstellung neu kodiert. Gut, wenn Sie einfach leichtere Dateien für eine Website, einen Chat oder ein Archiv möchten und keine exakte Zahl brauchen.
- Zielgröße: Sie geben ein Limit in KB ein, und das Tool sucht die höchste Qualität, die noch darunter passt. Richtig, wenn ein Formular, Portal oder Postfach eine feste Obergrenze vorgibt.
Beide Modi verarbeiten ganze Stapel. Bei mehreren Dateien sehen Sie eine Liste mit Größen vorher/nachher und laden alles als ein ZIP herunter.
Was mit jedem Format passiert
| Sie laden | Modus Qualität | Modus Zielgröße |
|---|---|---|
| JPG | Bleibt JPG | Bleibt JPG |
| WebP | Bleibt WebP (wenn Ihr Browser es kodieren kann) | Bleibt WebP (gleiche Bedingung) |
| PNG mit Transparenz | Bleibt PNG | Bleibt PNG – nur die Pixelmaße können sinken |
| PNG ohne Transparenz | Bleibt PNG | Wird zu JPG, bei Fotos deutlich kleiner |
| Andere Formate, die Ihr Browser öffnet | Werden zu JPG | Werden zu JPG (PNG bei Transparenz) |
PNG ist verlustfrei – ein Qualitätsregler bewirkt dort kaum etwas. Deshalb schrumpft ein PNG, das im Qualitätsmodus fast gleich groß bleibt, im Zielgrößen-Modus oft drastisch: Ohne transparente Pixel wird es als JPG gespeichert. Wenn Sie die Transparenz behalten und trotzdem eine kleinere Datei möchten, ist PNG zu WebP meist der bessere Weg.
Wie der Zielgrößen-Modus das Limit trifft
Gezählt wird in dezimalen Kilobyte: Ein Ziel von 200 KB bedeutet 200.000 Byte. So bleibt die Datei unter dem Limit, egal ob die Website 1 KB als 1.000 oder als 1.024 Byte rechnet. (Die Ergebnisanzeige rechnet in 1.024-Byte-Einheiten, daher erscheint eine Datei genau am Limit etwas kleiner – 200.000 Byte werden als 195 KB angezeigt.)
Die Suche läuft in zwei Schritten:
- Das Tool probiert Qualitätsstufen zwischen 92 % und 40 % und behält die höchste, die passt.
- Ist selbst 40 % zu groß, verkleinert es Breite und Höhe und versucht es erneut – statt unter 40 % zu gehen, wo JPG sichtbare Blöcke bekommt.
Ein kleines Ziel bei einem großen Foto ergibt also ein kleineres Bild, kein zerstörtes. Kann eine Datei das Ziel gar nicht erreichen (selten, meist bei winzigen Limits für transparente PNGs), erscheint neben dem Ergebnis ein Hinweis.
Wie klein kann ein Foto realistisch werden?
Grobe Werte für ein normales Handyfoto in ordentlicher Qualität; detailreiche Motive (Laub, Kies, Menschenmengen) brauchen mehr Bytes, glatte Hintergründe weniger.
- 50 KB – etwa 700–900 px an der langen Seite
- 100 KB – etwa 1.000–1.300 px
- 250 KB – etwa 1.600–2.000 px
- 1 MB – 3.000 px und mehr
- ab 2 MB – meist das vollständige 12-Megapixel-Original
Für die häufigsten Limits gibt es fertige Seiten: 50 KB, 100 KB, 200 KB, 500 KB, 1 MB und 2 MB.
Erst verkleinern, dann komprimieren
Die Dateigröße hängt viel stärker von der Pixelzahl ab als von der Qualitätsstufe. Ein Foto mit 4.000 × 3.000 Pixeln hat zwölfmal so viele Pixel wie eins mit 1.200 × 900. Wird das Bild nur am Bildschirm angesehen, tragen Sie vor dem Komprimieren eine max. Seite ein (zum Beispiel 1.600 oder 2.000 px). Sie erhalten eine kleinere Datei mit höherer Qualität, als wenn Sie das Foto in voller Größe zusammenpressen. Für exakte Maße nutzen Sie vorher Bildgröße ändern.
Auch Zuschneiden hilft: Jeder Pixel Wand oder Himmel, den Sie wegschneiden, muss nicht gespeichert werden.
Häufige Fragen
- „Die Datei ist kaum kleiner geworden." Sie war vermutlich schon gut komprimiert oder ist ein PNG mit Transparenz. Senken Sie die Qualität, setzen Sie eine max. Seite oder wechseln Sie in den Zielgrößen-Modus.
- „Kann das Tool ein Bild größer machen?" Nein, Komprimieren verkleinert nur. Für mehr Pixel nutzen Sie Bildgröße ändern.
- „Mein iPhone-Foto lässt sich nicht öffnen." Wandeln Sie es zuerst mit HEIC zu JPG um und komprimieren Sie es danach.
- „Bleiben die Standortdaten erhalten?" Beim Neukodieren entsteht eine neue Datei ohne den ursprünglichen EXIF-Block. Zum Prüfen oder gezielten Entfernen gibt es den EXIF-Viewer und Metadaten entfernen.
Alles läuft in Ihrem Browser: Die Bilder werden nie hochgeladen, ein großer Stapel ist also nur durch den Arbeitsspeicher Ihres Geräts begrenzt.