Zuschneiden ist nicht Skalieren
Die beiden werden ständig verwechselt. Zuschneiden entfernt einen Teil des Bildes: Sie behalten ein Rechteck aus den Originalpixeln und werfen den Rest weg. Skalieren (Größe ändern) behält das ganze Bild, ändert aber die Pixelanzahl. Verlangt ein Formular „1080 × 1080“, brauchen Sie meist beides: erst auf die richtige Form (1:1) zuschneiden, dann auf die exakte Pixelzahl skalieren.
Dieses Tool erledigt den ersten Schritt — ohne Neuberechnung: Die Pixel im Rahmen werden eins zu eins übernommen, der Ausschnitt ist also genauso scharf wie im Original.
So schneiden Sie hier zu
- Ziehen Sie ein JPG-, PNG-, WebP- oder iPhone-HEIC-Foto hinein.
- Wählen Sie ein Seitenverhältnis: Frei, 1:1, 4:3, 3:2 oder 16:9.
- Ziehen Sie innerhalb des Rahmens, um ihn zu verschieben; ziehen Sie den runden Griff unten rechts, um ihn zu vergrößern oder zu verkleinern. Mit gewähltem Verhältnis behält der Rahmen seine Form.
- Achten Sie auf die Anzeige unter dem Bild: Sie zeigt die Auswahl in echten Pixeln des Originals, z. B.
2400×1800 px. - Klicken Sie auf Zuschneiden, prüfen Sie die Vorschau und laden Sie herunter. Die Datei bekommt die Endung
-cropped.
Der Rahmen kann nicht kleiner als 5 % der Bildbreite werden — ein winziger Ausschnitt aus einem riesigen Foto wäre bei normaler Anzeigegröße ohnehin unscharf.
Welches Seitenverhältnis wofür
| Verhältnis | Typische Verwendung |
|---|---|
| 1:1 | Avatare, Profilbilder, quadratische Posts, Produkt-Thumbnails |
| 4:3 | Die meisten Handyfotos sind bereits 4:3; ältere Beamer |
| 3:2 | Abzüge 10×15 cm, Fotos von Spiegelreflexkameras |
| 16:9 | Video-Thumbnails, Breitbild-Folien, Hintergrundbilder, Website-Banner |
| Frei | Ränder entfernen, Screenshot auf ein Fenster begrenzen, Dokumente |
Die Vorgaben sind Querformate (breiter als hoch). Für Hochformate wie 4:5 oder 9:16 nehmen Sie Frei und stellen den Rahmen anhand der Pixelanzeige ein — bei 4:5 muss die Höhe das 1,25-Fache der Breite betragen. Kommt es auf die exakte Pixelgröße an, schneiden die Größenvorlagen für Sie zu: Instagram Hochformat (1080 × 1350) und Instagram Story (1080 × 1920) füllen den Rahmen von der Mitte aus.
Was mit Format und Qualität passiert
- JPG bleibt JPG, neu gespeichert mit 92 % Qualität. Einmaliges Speichern auf diesem Niveau sieht man nicht; vermeiden Sie aber, dasselbe JPG zehnmal hintereinander zuzuschneiden.
- PNG bleibt PNG, verlustfrei; transparente Bereiche bleiben transparent.
- WebP bleibt WebP in Browsern, die es schreiben können; Safari speichert PNG (bei Transparenz) oder JPG.
- HEIC wird im Browser dekodiert und als JPG gespeichert.
Weil das Bild auf einem Canvas neu gezeichnet wird, enthält die zugeschnittene Datei keine EXIF-Daten und keinen GPS-Standort mehr. Sehr große Bilder (über etwa 16,7 Megapixel) werden beim Öffnen verkleinert, da Browser keine größeren Canvas zeichnen können; in dem Fall erscheint ein Hinweis.
Tipps für einen besseren Ausschnitt
- Drittel-Regel. Setzen Sie Augen, Horizont oder das Hauptmotiv etwa ein Drittel vom Rand entfernt statt genau in die Mitte — das wirkt meist natürlicher.
- Luft lassen bei Avataren. Viele Seiten zeigen Profilbilder als Kreis an und schneiden dabei die Ecken ab. Halten Sie das Gesicht in der Mitte mit etwas Abstand.
- Erst zuschneiden, dann komprimieren. Weniger Pixel bedeuten eine kleinere Datei; so erreichen Sie Ziele wie 50 KB leichter ohne sichtbare Artefakte.
- Erst gerade drehen. Liegt das Foto auf der Seite, korrigieren Sie es vorher mit Bild drehen.
Passende Werkzeuge
- Bildgröße ändern — nach dem Zuschnitt exakte Breite und Höhe festlegen.
- Kreis-Zuschnitt — rundes Profilbild mit transparenten Ecken; hier vorher auf 1:1 zuschneiden, um zu bestimmen, was im Kreis landet.
- Hintergrund entfernen — das Motiv freistellen statt drumherum zu schneiden.
- Bild verpixeln & weichzeichnen — ein Detail verbergen, das sich nicht wegschneiden lässt.
- Instagram-Raster — ein breites Foto in Kacheln für Ihr Profil aufteilen.