Was 4K bei einem Bild bedeutet
Bei Bildschirmen steht 4K für 3840 × 2160 Pixel, auch UHD oder 2160p genannt. Das ist in jeder Richtung genau doppelt so viel wie Full HD und viermal so viele Pixel – rund 8,3 Millionen. Das Format ist 16:9.
Das „DCI 4K“ aus dem Kino misst 4096 × 2160 und ist etwas breiter. Es wird in der Filmproduktion verwendet, nicht bei Fernsehern oder Monitoren; diese Seite erstellt die Variante 3840 × 2160.
Wofür ein Bild mit 3840 × 2160 taugt:
- Hintergrundbilder für 4K-Monitore und Laptops mit hochauflösendem Display;
- Diashows und Hintergründe auf 4K-Fernsehern;
- Standbilder, Titeltafeln und Einblendungen für 4K-Videos;
- Präsentationen auf großen Displays, wo Full-HD-Bilder weich wirken;
- eine hochaufgelöste Master-Kopie, aus der kleinere Versionen entstehen.
Oft wird „2160 x 3840“ gesucht, also mit vertauschten Zahlen. Für die Datei ist das ein Unterschied: 2160 × 3840 ist Hochformat (9:16), wie ein vertikales 4K-Video oder ein Handy-Hintergrund. Diese Vorlage erzeugt 3840 × 2160 im Querformat.
Hat Ihr Foto genug Pixel?
Ein typisches 12-MP-Handyfoto misst 4032 × 3024 – also schon breiter als 4K; es füllt den Rahmen ohne Vergrößerung. Ein Full-HD-Bild dagegen muss auf das Doppelte gestreckt werden.
| Original | Füllen (zuschneiden) | Einpassen (kein Zuschnitt) |
|---|---|---|
| 4032 × 3024, Querformat 4:3 | 3840 × 2880; oben und unten je 360 px weg | 2880 × 2160; links und rechts je 480 px Balken |
| 3024 × 4032, Hochformat 3:4 | 1,27-fach vergrößert auf 3840 × 5120; nur die mittleren 2160 px bleiben (58 % der Höhe gehen verloren) | 1620 × 2160; je 1110 px Balken an den Seiten |
| 1920 × 1080, Full HD | 2-fach vergrößert, nichts abgeschnitten | 2-fach vergrößert, keine Balken |
Füllen ergibt ein bildschirmfüllendes Bild, beschneidet aber die Ränder; Einpassen behält das ganze Foto mit Balken. Für Hochformatfotos auf einem 4K-Bildschirm ist Einpassen oder ein manueller Zuschnitt fast immer besser – Füllen behält nur einen schmalen Streifen aus der Mitte und vergrößert ihn obendrein.
Die Balken beim Einpassen sind bei JPG weiß, bei PNG und WebP transparent.
Hochskalieren auf 4K: realistisch bleiben
Vergrößern interpoliert zwischen vorhandenen Pixeln; Details kommen dadurch nicht zurück. Ein auf 4K hochgerechnetes Full-HD-Bild enthält dieselbe Information wie vorher, verteilt auf viermal so viele Pixel. Auf dem Fernseher vom Sofa aus mag das genügen, auf einem 27-Zoll-Monitor in Armlänge wirkt es weich.
Bedenken Sie: Ein 4K-Bildschirm skaliert ein Full-HD-Hintergrundbild ohnehin selbst hoch, mit sehr ähnlichem Ergebnis. Eine 4K-Datei lohnt sich, wenn das Original auf der langen Seite mindestens etwa 3000 px hat. Darunter liefert die Vorlage 1920 × 1080 eine kleinere Datei bei fast gleichem Eindruck.
Dateigröße
Ein detailreiches 4K-Foto als JPG mit 92 % wiegt meist etwa 1,5–5 MB. Als PNG hat dasselbe Foto oft 10–20 MB – gut zum Bearbeiten, unpraktisch zum Teilen. Viele Websites und Messenger komprimieren große Dateien neu oder lehnen sie ab; stoßen Sie an ein Limit, versuchen Sie auf 2 MB komprimieren oder Bild komprimieren.
Das Ergebnis behält das Dateiformat: JPG bleibt JPG, PNG bleibt PNG.
Grenzen und Datenschutz
3840 × 2160 liegt deutlich unter der Canvas-Grenze von rund 16,7 Megapixeln, die Browser (allen voran Safari auf dem iPhone) setzen – 4K klappt also auch auf dem Handy. Größere Originale, etwa von einer 50-MP-Kamera, werden beim Laden auf diese Grenze verkleinert; das ist immer noch weit mehr, als 4K braucht.
Das Foto wird im Browser verarbeitet und nie hochgeladen. Für andere Formate gibt es Vorlagen wie das YouTube-Banner, 2560 × 1440, oder freie Maße unter Bildgröße ändern.