Woher WebP-Dateien kommen
Sie haben ein Bild von einer Website oder aus der Google-Bildersuche gespeichert und eine .webp-Datei bekommen? Das passiert ständig. Die meisten Websites liefern WebP an Browser aus, die es unterstützen, weil es schneller lädt – Bild speichern unter ergibt also WebP, auch wenn Sie ein JPG erwartet haben.
Zum Anschauen ist das kein Problem. Formulare, Druckereien, Marktplätze, ältere Programme und E-Mail-Empfänger erwarten aber meist JPG. Die Umwandlung von WebP in JPG ist der schnellste Weg zu einer Datei, die niemand ablehnt.
So funktioniert die Umwandlung hier
- Ziehen Sie eine oder mehrere
.webp-Dateien in das Feld oben – auch ein ganzer Ordner geht. - Ihr Browser dekodiert jedes Bild und speichert es als JPG in hoher Qualität (92 %), komplett auf Ihrem Gerät.
- Laden Sie jedes JPG einzeln oder alle zusammen als ZIP herunter.
Breite und Höhe bleiben gleich. Sehr große Bilder (über etwa 16,7 Megapixel) werden verkleinert, damit sie ins Canvas-Limit des Browsers passen; die Seite weist darauf hin.
Was mit der Transparenz passiert
JPG kennt keine Transparenz. Jeder transparente Bereich im WebP – rund um ein Logo, einen Sticker oder ein freigestelltes Produkt – wird weiß gefüllt, nicht schwarz. Bei Fotos macht das keinen Unterschied. Bei Logos ist ein weißer Hintergrund für Dokumente und Druck meist gewünscht; soll der Hintergrund durchsichtig bleiben, wandeln Sie WebP in PNG um.
Animierte WebP-Dateien
Animierte WebP (Sticker, kurze Loops) werden zu einem einzigen Standbild – dem ersten Frame. JPG kann nicht animiert sein. Ist der erste Frame leer oder eine Einblendung, machen Sie einen Screenshot des gewünschten Moments und wandeln diesen um, oder behalten Sie das Original.
Verliere ich Qualität?
Sehr wenig, und meist nicht sichtbar. WebP und JPG sind beide verlustbehaftet, eine Neukodierung fügt also etwas Kompression hinzu – bei 92 % ist der Unterschied aber selbst in der Vergrößerung kaum zu erkennen. Zwei Tipps:
- Nur einmal umwandeln. Kein Hin und Her JPG → WebP → JPG; jeder Durchgang kostet etwas.
- Die Datei wird größer. Ein JPG ist meist schwerer als das WebP, aus dem es stammt – WebP komprimiert besser, genau deshalb nutzen Websites es.
Unter ein Größenlimit kommen
Upload-Formulare verlangen oft „JPG, max. 200 KB". Nutzen Sie nach der Umwandlung Bild komprimieren oder direkt eine feste Zielgröße wie 100 KB oder 200 KB. Wollen Sie die Größe des WebP-Bildes in Pixeln ändern, statt nur das Dateigewicht zu senken, nutzen Sie vorher Bildgröße ändern.
WebP unter Windows, Mac und auf dem Handy
- Windows: Fotos und Paint öffnen WebP; Paint kann einzelne Dateien auch per „Speichern unter" als JPEG sichern. Ältere Software, darunter alte Photoshop-Versionen, liest WebP gar nicht.
- Mac: Die Vorschau öffnet WebP in aktuellen macOS-Versionen und exportiert Datei für Datei als JPEG.
- iPhone / Android: Die Galerie zeigt WebP an, viele Apps blenden es beim Hochladen aber aus. Öffnen Sie diese Seite im Handy-Browser, wandeln Sie um – das JPG landet in den Downloads bzw. in der Dateien-App.
Passende Werkzeuge
- Mehrere JPGs zu einem Dokument zusammenfassen: JPG in PDF.
- Das JPG wird ohne die ursprünglichen Metadaten neu kodiert; was ein Foto enthält, zeigt der EXIF-Viewer.
- Umgekehrt für die eigene Website? JPG in WebP macht Seiten leichter.